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Werte

Burnout

Gerade hochbegabte und hochsensible Menschen sind besonders gefährdet, in die Burnoutfalle zu geraten.

Am Burnout-Syndrom leiden Menschen, die "heiß gelaufen" sind, deren "inneres Feuer", deren Leidenschaft und Antriebskraft aufgrund mangelnder "Brennstoffzufuhr" (Erfolgserlebnisse, positive Rückmeldungen, etc.) erloschen ist. Chronischer Stress, Überlastung, Mobbing, andauernde Konflikte, Perspektivlosigkeit und vieles mehr können zu einem Ausbrennen führen.

Ich unterscheide zwischen verschiedenen Burnout-Formen:

Stern körperliches Burnout
Stern emotionales Burnout
Stern soziales Burnout
Stern intellektuelles Burnout

Hier einige Symptome aus den vier Bereichen:

Stern kaum emotionale Belastbarkeit, mechanisches Funktionieren
Stern vermindertes Einfühlungsvermögen
Stern Hang zur Nörgelei, Ungeduld, Intoleranz
Stern Dünnhäutigkeit, leichte Reizbarkeit
Stern starker Widerwille, täglich zur Arbeit zu gehen
Stern Niedergeschlagenheit und Entmutigung
Stern depressive Reaktionen und Rückzug
Stern Gefühl der Hilflosigkeit, Ohnmacht, der inneren Leere
Stern Flucht- und Suizidgedanken
Stern Überdruss, Unlust, Menschen zu begegnen
Stern soziale Kontakte sind Belastung und werden vermieden
Stern häufigere Fehlzeiten am Arbeitsplatz
Stern verringerte Konfliktfähigkeit und übersteigerte Reaktionen
Stern Konzentrationsstörungen und Gedächtnisschwäche
Stern Gefühl der Überforderung
Stern mangelnde Fähigkeit, sich auf Neues einzulassen
Stern Schwierigkeiten, Entscheidungen zu treffen
Stern Einbuße an Phantasie und Flexibilität
Stern Initiativlosigkeit
Stern Schlafstörungen, Alpträume, Müdigkeit, Erschöpfung
Stern erhöhter Konsum von Koffein, Nikotin, Alkohol, Medikamenten
Stern Verspannungen, Rückenschmerzen, Kopfschmerzen
Stern Immunschwäche, häufige Erkältungen
Stern Magen-Darm-Beschwerden
Stern erhöhte Pulsfrequenz, erhöhter Blutdruck
Stern Nervenreizung, nervösen Ticks
Stern sexuelle Probleme, mangelnde Lust

(Quelle: Schaufeli, 1992)

Der Coaching-Prozess

Mir ist wichtig, im ersten Gespräch abzuklären, wie tief das Burnout geht und ob es überhaupt noch allein mit Coaching-Maßnahmen reguliert werden kann oder ob zusätzlich ein Arzt hinzugezogen werden sollte.

Bei der Entstehung des Burnout Syndroms spielen die äußeren Umstände und Alltagsgewohnheiten eine bedeutende Rolle. Diese werden sorgfältig betrachtet und analysiert.

Wenn das geklärt ist, analysiere ich mit meinem Klienten, in welchem der vier Bereiche sein Burnout entstanden ist, beziehungsweise sich bemerkbar macht. Hierzu verwende ich einen umfangreichen Fragenkatalog, der hilft die kritischen Bereiche zu identifizieren.

Zusätzlich ist die Persönlichkeitsstruktur des Betroffenen mit ihren inneren Wünschen, Ängsten, Zielen und Werten wichtig bei der Entstehung von Burnout. Wir sprechen also viel über diese Lebensthemen meines Klienten und finden auch hier die wichtigsten Einflussfaktoren.

Weder beim Menschen allein, noch allein in den Umständen, liegt die Ursache, die zum Burnout führt, vielmehr ist es das Zusammenspiel der verschiedenen Komponenten.

Was sind die ersten Maßnahmen?

Nur wenn das oben genannte Zusammenspiel zwischen der äußeren Situation und den inneren Faktoren erkannt ist, können maßgeschneiderte - und damit wirksame - Maßnahmen zur Überwindung des Burnout Syndroms entwickelt werden. Diese kommen aus den Bereichen:

• Zeitmanagement und Arbeitsorganisation
• Bewegung, Sport und Ernährung
• Soziale Kontakte
• Selbsterkenntnis und Selbstbewusstsein

Während des Coachings werden neue Verhaltensmuster eingeübt und gleich auf in den Alltag des Klienten umgesetzt und genau auf die persönlichen Bedürfnisse angepasst. Oberflächliche Ratschläge wie: „Du musst mehr schlafen“, „Lern doch mal Nein zu sagen“ oder „Yoga hilft“ reichen keinesfalls für eine Verhaltensänderung aus. Nur eine tiefgreifende Lebensumstellung kann dauerhaft Erfolg haben und einen Rückfall verhindern.


Im Mittelpunkt meiner Arbeit mit dem Klienten steht das Motto:

„Es ist nicht die Erschöpfung, gegen die du ankämpfen musst, - es ist vielmehr deine Lebensfreude für du kämpfen darfst.“

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